Bei den Bewerbern sollte: ein gewisses Maß an Beziehungsfähigkeit bzw. Motivation erkennbar sein, sich mit persönlichen Schwierigkeiten und Konflikten auseinandersetzen zu wollen, an einer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung zu arbeiten, mit den Mitarbeiter*innen zu kooperieren, eine im Konsens gestaltete Tagesstruktur zu akzeptieren, mit anderen Menschen in einer Wohngemeinschaft zusammenleben zu wollen und sich mit diesen konstruktiv auseinander zu setzen, lebenspraktische Fertigkeiten einüben und selbständiges und eigenverantwortliches Handeln erproben wollen. Nicht aufgenommen werden Personen:

Mit geistiger und körperlicher Behinderung, die einer pflegerischen Betreuung bedürfen, die sich in einer akuten psychotischen Phase befinden und sich einer adäquaten Kommunikation nicht mehr zugänglich zeigen, mit akuten Alkohol- und Drogenproblematik oder mit einer Vorgeschichte starker Gewalttätigkeit und Kriminalität, die Wiederholung erwarten lässt.

Aufnahme:

1. Aufnahmegespräch

Grundlage: Bewerbungsschreiben liegt vor, Epikrise oder ärztliche Stellungnahme, problembezogener Lebenslauf und Sozialbericht bzw. HEB der abgebenden Einrichtung.

Kennenlernen der Einrichtung.

2. Aufnahmegespräch

Kennenlernen des Bewerbers.

3. Aufnahme

Vereinbarung / Mietvertrag wird abgeschlossen.

Schriftliche Kostenübernahme vom zuständigen Sozialhilfeträger liegt vor. (Bei Vermögen müssen die Kosten für die Eingliederungshilfe und Wohnraum selbst übernommen werden).

Konto bzw. Nachweis über Vermittlung der Mietkosten liegt vor.

Ärztliche Bescheinigung Infektionskrankheiten liegt vor.

Bescheinigung einer Privathaftpflicht liegt vor.

 

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